Methoden zur Transformation eurer Blickweise und
Einstellung
Heute sieht BapDada die Versammlung all
derjenigen, die sich bemühen. All das Wissen ist im Ausdruck „pursharathi“
(derjenige, der sich bemüht) enthalten. Der Ausdruck „pursharathi“ bedeutet
„purush“ (Wesen, Meister) und „rathi“ (Wagenlenker). Um welchen Wagen geht es?
Meister worüber? Ein Meister über die Materie – das heißt, der Wagenlenker des
Wagens.
Was würde geschehen, wenn ihr euch in der Bedeutung dieses einen Wortes gefestigt hättet? Ihr könntet mit Leichtigkeit alle Schwächen überwinden. Der Meister besitzt alle Rechte über die Materie und ist ihnen nicht unterlegen. Der Wagenlenker fährt das Fahrzeug, und er geht nicht auf eine Art und Weise einher, bei der er dem Fahrzeug gegenüber unterwürfig wäre. Wer alle Rechte hat, hat alle Rechte auf alle Kräfte des Vaters, der Allmächtigen Autorität, das bedeutet, er hat ein Recht auf die Erbschaft und hat diesbezüglich alle Rechte. Die Kräfte gehören alle zum Besitz des Vaters und jedes Kind hat ein Recht auf diesen Besitz. BapDada gibt euch allen das Glück/Schicksal des Königreiches aller Kräfte als euer Geburtsrecht. Sobald ihr geboren wurdet, wurde euch die Selbstsouveränität aller Kräfte vermacht, der Tilak des Bewusstseins, jemand mit allen Rechten zu sein und der Herzensthron für eure Form, in Liebe zum Vater aufgegangen zu sein. Sobald ihr geboren wurdet, wurde jedem von euch die Krone des Dienstes für die Weltwohltat gegeben. Ihr alle habt also das Geburtsrecht des Thrones, des Tilaks, der Krone und des Königreichs, nicht wahr? Können Seelen, die Verkörperungen dieser vier Errungenschaften sind, schwach sein? Könnt ihr nicht auf diese vier Errungenschaften aufpassen? Manchmal wird der Tilak entfernt, manchmal steigt ihr vom Thron und manchmal tragt ihr eine Last, statt eure Krone aufzusetzen. Ihr tragt einen Korb voller nutzloser, überflüssiger Dinge. Ihr werdet als Selbstsouveräne bezeichnet, statt jedoch ein Herrscher über euch selbst zu sein, werdet ihr unterwürfige Untertanen. Warum spielt ihr solche Spiele? Wenn ihr mit solchen Spielen fortfahrt, wann werden dann eure ursprünglichen Sanskars, nämlich das Recht auf das Glück/Schicksal des Königreiches zu beanspruchen, unvergänglich werden? Wie wird eure Errungenschaft sein, wenn ihr weiterhin solche Spiele spielt? Wie kann jemand, der nicht in der Lage ist, seine ursprünglichen Sanskars unvergänglich zu machen, ein Recht auf das Königreich des Anfangs beanspruchen? Wenn ihr eine lange Zeit das Sanskar eines Kriegers habt, d.h., wenn ihr eure Zeit mit Kämpfen verbringt, wenn ihr heute siegt, aber morgen besiegt werdet, wenn ihr in einem Augenblick Sieg erlangt, aber im nächsten besiegt werdet, wenn ihr nicht die Neigung habt, immerzu siegreich zu sein, würde man euch dann als Krieger oder als Brahmanen bezeichnen? Brahmanen werden Gottheiten. Krieger werden dann Krieger werden. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Symbol für die Gottheiten und dem Symbol für die Krieger. Auf den Bildern werden die einen mit Pfeil und Bogen und die anderen mit einer Flöte dargestellt. Derjenige mit einer Flöte wurde ein Meister-Flötenspieler (Murlidhar), so dass er, anstatt von der Schlange der Laster vergiftet zu werden, alles Gift entfernte und die Schlange zur Lagerstatt machte. Zwischen einer Giftschlange und einer Schlange, die zur Lagerstatt wird, besteht ein großer Unterschied. Wie ist diese Transformation zustande gekommen? Durch die Flöte. Nur wer eine derartige Transformation bewirkt, wird „siegreicher Brahmane“ genannt. Fragt euch also: „Wer bin ich?“
Was würde geschehen, wenn ihr euch in der Bedeutung dieses einen Wortes gefestigt hättet? Ihr könntet mit Leichtigkeit alle Schwächen überwinden. Der Meister besitzt alle Rechte über die Materie und ist ihnen nicht unterlegen. Der Wagenlenker fährt das Fahrzeug, und er geht nicht auf eine Art und Weise einher, bei der er dem Fahrzeug gegenüber unterwürfig wäre. Wer alle Rechte hat, hat alle Rechte auf alle Kräfte des Vaters, der Allmächtigen Autorität, das bedeutet, er hat ein Recht auf die Erbschaft und hat diesbezüglich alle Rechte. Die Kräfte gehören alle zum Besitz des Vaters und jedes Kind hat ein Recht auf diesen Besitz. BapDada gibt euch allen das Glück/Schicksal des Königreiches aller Kräfte als euer Geburtsrecht. Sobald ihr geboren wurdet, wurde euch die Selbstsouveränität aller Kräfte vermacht, der Tilak des Bewusstseins, jemand mit allen Rechten zu sein und der Herzensthron für eure Form, in Liebe zum Vater aufgegangen zu sein. Sobald ihr geboren wurdet, wurde jedem von euch die Krone des Dienstes für die Weltwohltat gegeben. Ihr alle habt also das Geburtsrecht des Thrones, des Tilaks, der Krone und des Königreichs, nicht wahr? Können Seelen, die Verkörperungen dieser vier Errungenschaften sind, schwach sein? Könnt ihr nicht auf diese vier Errungenschaften aufpassen? Manchmal wird der Tilak entfernt, manchmal steigt ihr vom Thron und manchmal tragt ihr eine Last, statt eure Krone aufzusetzen. Ihr tragt einen Korb voller nutzloser, überflüssiger Dinge. Ihr werdet als Selbstsouveräne bezeichnet, statt jedoch ein Herrscher über euch selbst zu sein, werdet ihr unterwürfige Untertanen. Warum spielt ihr solche Spiele? Wenn ihr mit solchen Spielen fortfahrt, wann werden dann eure ursprünglichen Sanskars, nämlich das Recht auf das Glück/Schicksal des Königreiches zu beanspruchen, unvergänglich werden? Wie wird eure Errungenschaft sein, wenn ihr weiterhin solche Spiele spielt? Wie kann jemand, der nicht in der Lage ist, seine ursprünglichen Sanskars unvergänglich zu machen, ein Recht auf das Königreich des Anfangs beanspruchen? Wenn ihr eine lange Zeit das Sanskar eines Kriegers habt, d.h., wenn ihr eure Zeit mit Kämpfen verbringt, wenn ihr heute siegt, aber morgen besiegt werdet, wenn ihr in einem Augenblick Sieg erlangt, aber im nächsten besiegt werdet, wenn ihr nicht die Neigung habt, immerzu siegreich zu sein, würde man euch dann als Krieger oder als Brahmanen bezeichnen? Brahmanen werden Gottheiten. Krieger werden dann Krieger werden. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Symbol für die Gottheiten und dem Symbol für die Krieger. Auf den Bildern werden die einen mit Pfeil und Bogen und die anderen mit einer Flöte dargestellt. Derjenige mit einer Flöte wurde ein Meister-Flötenspieler (Murlidhar), so dass er, anstatt von der Schlange der Laster vergiftet zu werden, alles Gift entfernte und die Schlange zur Lagerstatt machte. Zwischen einer Giftschlange und einer Schlange, die zur Lagerstatt wird, besteht ein großer Unterschied. Wie ist diese Transformation zustande gekommen? Durch die Flöte. Nur wer eine derartige Transformation bewirkt, wird „siegreicher Brahmane“ genannt. Fragt euch also: „Wer bin ich?“
Ihr alle habt eure Schwächen aufrichtig
offenbart. Für diese Aufrichtigkeit werdet ihr Punkte bekommen, aber BapDada
hat dann gesehen, dass ihr selbst jetzt noch nicht die Kraft entwickelt habt,
eure eigenen Sanskars zu transformieren. Wann werdet ihr dann die Welt transformieren?
Wann wird die Transformation durch eure Blickweise und Einstellung
unvergänglich werden? Ihr seid Beobachter und habt alles im Blick und
beobachtet. Warum erlaubt ihr euch dann eine unangebrachte Blickweise?
Betrachtet ihr alles mit eurem göttlichen Auge oder mit den physischen Augen?
Wenn ihr durch euer göttliches Auge blickt, werdet ihr nur die göttliche Form
sehen. Die physischen Augen werden nur die Haut sehen. Wessen Aufgabe ist es,
sich die Haut anzusehen oder über die Haut nachzudenken? Ist das die Arbeit der
Engel? Der Brahmanen? Der Selbstsouveräne, die alle Rechte haben? Also, seid
ihr Brahmanen? Wer seid Ihr? Soll Baba den Namen aussprechen?
Seht stets jede verkörperte Seele, jede Frau in
Form einer Shakti, einer Weltmutter oder einer Gottheit. Das bedeutet „mit dem
göttlichen Blick zu sehen“. Sie mag eine Kumari sein, eine Mutter, Schwester
oder ein Instrument als eure Lehrerin, eine Dienerin – aber wer ist sie? Sie
hat die Form einer Shakti. Selbst in der Beziehung zwischen Bruder und Schwester
kann die Einstellung manchmal unangebrachte Formen annehmen. Seht sie daher
immer in der Form der Shakti, der Shiv-Shakti. Wie wird der Zustand von
jemandem sein, der mit einer bösen Absicht vor eine Shakti tritt? Ihr wisst
das, nicht wahr?
Sie ist nicht nur eure Lehrerin, sondern eine
Shiv-Shakti. Sie ist eure spirituelle Schwester. Seht sie jedoch darüber hinaus
als Shiv-Shakti. Ihr Mütter und Schwestern solltet also immer stets in eurer
Form einer Shiv-Shakti stabil sein. Denkt nicht: „Dies ist mein besonderer
Bruder oder mein besonderer Student.“ Die Schwestern sind Shiv-Shaktis und ihr
seid Mahavirs. Ihr seid es, die Lanka verbrennen, aber zuerst geht es darum,
Ravans Nachkommenschaft in euch selbst zu verbrennen. Welche Besonderheit von
Mahavir (Hanuman) wird dargestellt? Was zeigt er immerzu in seinem Herzen? „Ein
Rama und niemand sonst!“ Ihr habt das entsprechende Bild gesehen, nicht wahr?
Jeder Bruder ist demnach ein Mahavir und jede Schwester ist eine Shakti.
Mahavir gehört zu Rama und Shakti gehört zu Shiva. Seht immer auf die Seele in
der Stirn, wenn ihr einen Menschen seht. Sprecht ihr mit der Seele oder mit dem
Körper? Wenn ihr eine Handlung ausführt – handelt dann die Seele oder der
Körper? Seht in jeder Sekunde immer die Seele in dem Körper! Richtet euren
Blick auf das Stirnjuwel! Was wird dann geschehen? Wenn die Seele die Seele
sieht, wird derjenige automatisch seelenbewusst. Das ist doch die erste
Lektion, nicht wahr? Wenn ihr die erste Lektion, Alpha, nicht festigt, wie
könnt ihr dann Beta, das Königreich, erhalten? Bleibt diesbezüglich einfach
achtsam. Was immer ihr zu tun habt, handelt erhaben und werdet erhaben! Werdet
diejenigen, die in jeder Hinsicht entschlossen sind. Was auch immer ihr zu
tolerieren habt, welchen Dingen ihr gegenüberzutreten habt, handelt erhaben und
bewirkt eine erhabene Transformation. Benutzt den Begriff „Bemühung“ nicht auf
nachlässige Weise. „Ich strenge mich an. Ich komme voran. Ich tue, was ich
kann. Ich muss es tun.“ Das ist die Sprache der Nachlässigkeit/Sorglosigkeit.
Stabilisiert euch in dem Augenblick in der Bedeutung des Wortes
„Einsatz/Bemühung“. Die Materie kann ihren Meister nicht täuschen. All diese
Schwächen sind Zeichen der Nachlässigkeit. Mahavir hält einen Berg auf seiner
Handfläche und fliegt innerhalb einer Sekunde damit fort. Das bedeutet, dass er
einen Berg leicht wie einen Wassertropfen macht. Was sind all die trivialen
Dinge? Solche Mahavirs würde man als die bezeichnen, die sich sogar vor Ameisen
fürchten. „Was kann ich tun? Das geschieht, obwohl ich es gar nicht will.“ Sind
das Worte eines Mahavirs? Wer verständig ist, würde sagen: „Was kann ich tun?
Diebe kommen.“ Wer verständig ist, würde nicht immer wieder getäuscht werden.
Es sind die Nachlässigen, die immer wieder getäuscht werden. Wenn ihr Mittel zu
eurer Sicherheit habt, sie aber nicht benutzt, was kann man dann dazu sagen?
„Ich weiß, dass es nicht geschehen sollte, aber es passiert.“ Was für eine Art
Wahrnehmung, was für ein Verständnis ist das, was meint ihr?
Seid entschlossen! „Ich muss die Transformation
bewirken – nicht morgen, sondern heute. Nicht heute, sondern jetzt!“ So
jemanden bezeichnet man als „Mahavir, der Rama gehorcht.“ Heute ist der Tag des
Treffens, aber da ihr Kinder euch bemüht habt, gibt Baba euch die Rückgabe für
eure Bemühungen. Aber werdet ihr denn diese Schwächen mit euch zurücknehmen?
Ihr werdet doch nicht etwas mit zurücknehmen, das ihr schon abgegeben habt,
oder? Ihr dürft nicht erlauben, dass sie zu euch zurückkommen, selbst wenn sie
mit Nachdruck kommen. Würdet ihr einem Feind erlauben zu kommen? Aufmerksamkeit
und Überprüfung sind das doppelte Schloss. Erinnerung und Dienst das zweite
Doppelschloss. Die habt ihr doch alle, nicht wahr? Setzt die Doppelschlösser
daher immerzu ein. Bringt die Schlösser an beiden Seiten an. Versteht ihr?
Bringt sie nicht nur auf einer Seite an. Euch wurde sowohl auf physische als
auch auf subtile Weise große Gastfreundschaft gewährt. Ihr habt doppelte
Gastfreundschaft erhalten. Didi und Dadi und die Instrument-Seelen haben euch
herzliche Gastfreundschaft gewährt. Gebt nun alle ebenso eine Rückgabe, gebt
Didi und Dadi die Garantie, dass ihr von heute an immer siegreich sein werdet.
Sagt es nicht nur mit dem Mund, sondern sagt es von Herzen. Dann sehen wir, was
alle, die auf diesem Foto sind, in einem Monat machen. Vor allen anderen könnt
ihr etwas verstecken, aber ihr könnt nichts vor dem Vater verstecken. Achcha.
An jene, die ihr Denken und ihr Tun mit
Entschlossenheit gleich werden lassen; an jene, die stets mit dem göttlichen
Auge die Form der Seele sehen, so dass sie nur die Seele sehen, wo auch immer
sie hinschauen; an jene Seelen, die sich bemühen und sich in der Bedeutung des
Wortes „Bemühung“ stabilisieren – BapDadas Liebe, Grüße und Namaste.
Werdet unkörperlich, egolos und lasterlos – so
wie der Vater.
Erinnert euch an Vater Brahmas drei letzte
Worte: unkörperlich, egolos, lasterlos. Seid immer unkörperlich in euren
Gedanken, losgelöst von allen und den Vater liebend. Bleibt immer egolos in
euren Worten, d.h., lasst eure Worte stets mit spiritueller Süße und Demut
angefüllt sein. Seid in euren Taten lasterlos in Bezug auf eure physischen
Sinne, d.h., werdet jene mit einer Persönlichkeit der Reinheit. Übt Folgendes:
„Ich, die unkörperliche Seele spreche mithilfe der Unterstützung des Körpers.“
Obwohl ihr euch in der körperlichen Form
befindet, bleibt euch der unkörperlichen Form bewusst. Das nennt man „zu
sprechen und zu handeln und dabei körperlich und unkörperlich zu sein“. Eure
ursprüngliche Form ist unkörperlich und die körperliche Form ist eure
Unterstützung. Dieses doppelte Bewusstsein von „unkörperlich und körperlich“
ist ein kraftvoller Bewusstseinszustand. Bleibt euch eurer wahren
unkörperlichen Form bewusst, und die wahren Tugenden und Kräfte jener Form werden
von allein auftauchen. Erfahrt im Übergangszeitalter die Karmateetstufe und die
unkörperliche Stufe, so wie die des Vaters. Dann werdet ihr 21 Leben lang stets
in dem Bewusstseinszustand bleiben, Vater Brahma gleich zu sein, voller
Tugenden, vollständig lasterlos und mit einem erhabenen Leben. Das Bewusstsein
Kind und Meister zu sein, vermittelt euch die Erfahrung eines egolosen und
unkörperlichen Bewusstseinszustandes. Kind zu werden bedeutet, dass in eurem
begrenzten Leben eine Transformation stattfindet. Wenn ihr Brahmane werdet,
lernt ihr die erste und leichteste Lektion im Brahmanenleben – die Kinder
sagen: „Baba“, und der Vater sagt: „Kind“. Die Lehre dieses einen Wortes macht
euch wissend.
Die Grundlage für Erfolg im Dienst ist das
Gefühl, Instrument für den Dienst zu sein. Bei einem Instrument treten
automatisch die drei Besonderheiten hervor, unkörperlich, egolos und lasterlos
zu sein. Wenn dieses Bewusstsein, Instrument zu sein, nicht vorhanden ist,
lassen viele Arten von „ich“ und „mein“ den Dienst schwach werden. Lasst dieses
Bewusstsein im Sinne von „ich“ und „mein“ daher nicht zu. Erinnert euch an den
einen Ausdruck: „Ich bin ein Instrument!“ Nur wer ein Instrument ist, kann in
dem Bewusstsein bleiben, unkörperlich, egolos und demütig zu sein und frei von
anderen Gedanken. Wenn ihr ein Instrument seid, wird eure Bewusstseinsstufe
unkörperlich, egolos und frei von anderen Gedanken, und wenn ihr stets „Ich,
ich“ sagt, dann herrschen Arroganz, Ermüdung und Traurigkeit vor. Das
Endergebnis wird sein, dass ihr beim Vorangehen „sterbt“, obwohl ihr am Leben
bleibt. Lasst diese wichtige Lehre euch also immer begleiten: „Ich bin ein
Instrument!“ Wenn ihr Instrument seid, wird keinerlei Arroganz in euch
auftauchen. Ihr werdet noch nicht einmal in den Sog irgendeiner
Meinungsverschiedenheit geraten.
Je nachdem wie sehr ihr in der unkörperlichen
Bewusstseinsstufe bleibt, dementsprechend furchtlos werdet ihr bleiben, denn
Furcht entsteht aus Körperbewusstsein. Um die Tugend der Furchtlosigkeit
verinnerlichen zu können, werdet unkörperlich! Je mehr ihr losgelöst im
Bewusstsein der Unkörperlichkeit bleibt, desto mehr werdet ihr in eurem Yoga
die Punkt-Stufe erfahren und, während ihr vorangeht, den engelhaften
Bewusstseinszustand. Hände und Füße bewegen sich ebenfalls in die Richtung, die
ihr einschlagt. Übt nun ebenso, innerhalb einer Sekunde unkörperlich zu sein.
Das bedeutet, übt, euch in eurer ursprünglichen, unkörperlichen Form zu
stabilisieren. Dann wird es keinerlei Arroganz geben. Arroganz lässt euch zu denen
ohne Ornamente werden. Wer im Zustand der Egolosigkeit und Unkörperlichkeit
bleibt und dann in der Bewusstseinsstufe, alle Ornamente zu halten, kann
Wohltäter für alle Seelen werden und wer allen Wohltat erweist, kann ein Recht
auf das Königreich der Welt beanspruchen.
Wenn ihr in der physischen Form seid und
gleichzeitig das Bewusstsein der Unkörperlichkeit habt, werdet ihr zu Visionen
gewährenden Abbildern. Viele Leben lang hattet ihr das natürliche Bewusstsein
eurer körperlichen Form und ebenso benötigt ihr auch für eine lange Zeit die
Erfahrung des Bewusstseins eurer ursprünglichen Form. Wenn diese erste Lektion
vollendet ist und ihr im Zustand des Seelenbewusstseins bleibt, werdet ihr
Instrumente, die allen Seelen Visionen geben. Ein Ziel ist, unkörperlich und
seelenbewusst zu werden, und das andere Ziel ist ein lasterfreies Bewusstsein,
für das ihr auch euren Geist lasterfrei machen müsst. Ebenso wie ihr euch den
Tag über bemüht, Yogis zu sein und rein zu bleiben, so behaltet das Ziel,
lasterfrei und unkörperlich zu sein, immer vor Augen. Euer Bewusstsein wird
dann karmateet und engelhaft, und ihr werdet von keinerlei Unreinheit oder
AnziehungskraftAAnnegret der fünf Elemente angezogen. Sorgt umgehend dafür,
euch in einem vollkommen unkörperlichen, egolosen und lasterlosen
Bewusstseinszustand zu stabilisieren. Es sollte keinerlei Spur von „mein“ oder
„dein“ vorhanden sein, kein Stolz, kein Wunsch nach Ehrerbietung, usw. Wenn es
davon auch nur die geringste Spur gibt, werden all deren Nachfahren ebenfalls
hervorkommen. Lasst es daher noch nicht einmal in euren Gedanken irgendeine
Spur eines Lasters geben, denn nur dann werden diese drei Bewusstseinszustände
kommen. Die Erben und die Bürger, die dann aufgrund dieses Einflusses
auftauchen, werden sehr schnell erscheinen. Schneller, intensiver Dienst wird
sichtbar werden.
Es geht jetzt um die Rückkehr in das
unkörperliche Zuhause. So wie euer Land, so sollte auch euer „Gewand“ sein.
Macht dies jetzt zu eurer besonderen Bemühung: in euer Zuhause zurückzukehren
und auch alle anderen nach Hause zurückzuführen.
Durch dieses Bewusstsein werdet ihr auf leichte
Weise imstande sein, über alle Beziehungen und Anziehungen der Naturelemente
hinauszugehen, d.h., ihr werdet losgelöste Beobachter. Indem ihr losgelöste
Beobachter werdet, werdet ihr auf leichte Weise Gefährten des Vaters und dem
Vater ebenbürtig. Nehmt euch ab und zu die Zeit für die Übung, euch im
Bewusstsein einer unkörperlichen Seele zu stabilisieren, losgelöst von der
Wahrnehmung des Körpers. Welche Aufgabe ihr auch ausführen mögt, übt, während
ihr diese Aufgabe ausführt: „Ich bin eine unkörperliche Seele und handle
mithilfe der Unterstützung der physischen Organe.“ Die unkörperliche
Bewusstseinsstufe ist der Zustand desjenigen, der die Dinge getan bekommt, und
die physischen Organe sind die Ausführenden. Die Seele gibt die Inspiration,
dass die Dinge getan werden. Durch das unkörperliche Bewusstsein des
Seelenbewusstseins werdet ihr euch automatisch an den Unkörperlichen Vater
erinnern. Egal wie oft ihr während des Tages das Wort „ich“ sagt, erinnert euch
jedes Mal daran: „Ich, die unkörperliche Seele, bin in diesen physischen Körper
eingetreten.“ Wenn ihr euch an euren unkörperlichen Bewusstseinszustand
erinnert, werdet ihr automatisch egolos und eure Identifikation mit dem Körper
wird enden. Erinnerung an die Seele festigt die unkörperliche
Bewusstseinsstufe. Ihr habt vom Segensspender diesen Segen bereits erhalten:
unkörperlich, egolos und lasterlos zu sein. Wendet diesen Segen jetzt in der
Praxis an. Das bedeutet, werdet Verkörperungen des Wissens, Verkörperungen der
Erinnerung und Visionen gewährende Abbilder. Lasst jeden, der zu euch kommt,
das Juwel in der Stirn sehen, die intensive Kraft eurer Augen und lasst sie
segensreiche Worte hören, die aus eurem Munde kommen. Erst dann wird die
Offenbarung stattfinden.
Segen:
Möget ihr Verkörperungen leichten Erfolges sein, indem ihr gleichzeitig durch
Worte und Gedanken dient.
Gleichzeitiger Dienst durch Gedankenkraft und
durch die Kraft der Worte ist der kraftvolle Dienst am Schluss. Wenn ihr diese
kombinierte Form des Dienstes sowohl durch eure Gedanken als auch durch eure
Worte ausübt, wird der Erfolg leicht kommen und ein doppeltes Ergebnis
hervorbringen. Es gibt einige, die durch Worte dienen, aber all diejenigen, die
sich um Dinge kümmern oder mit anderen Dingen beschäftigt sind, müssen Dienst
durch den Geist leisten. Hierdurch wird die Atmosphäre yogyukt. Lasst alle das
Gefühl haben: „Ich muss dienen!“ Dann wird die Atmosphäre kraftvoll und
doppelter Dienst wird getan.
Slogan: Bleibt
immer auf dem Sitz eines stabilen Bewusstseins und ihr werdet unerschütterlich
und gefestigt bleiben.
*** Om Shanti ***
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