03.02.18 Morgen murli Om Shanti BapDada Madhuban

Essenz:        Liebliche Kinder, der Schmelzofen des Yogas ist sehr wertvoll für euch, denn in diesem Ofen werden eure Verfehlungen verbrannt.
Frage:          Welche Kinder haben das Wissen des Samens und des Baums sehr klar in ihrem Bewusstsein?
Antwort:     Diejenigen, die den Ozean des Wissens durchdenken. Die frühen Morgenstunden des Nektars sind eine sehr gute Zeit, um das Wissen zu durchdenken. Wacht frühmorgens auf und erinnert euch an den einen Baba. Lasst stets den lautlosen Gesang (chant) erklingen. Es ist nicht nötig, subtil oder physisch 'Shiv Baba, Shiv Baba' zu sagen. Erinnert euch an Ihn mit eurem Intellekt.
Om Shanti.Der Spirituelle Vater ist hier und unterrichtet die Seelen, d.h. Seine Kinder. Er sagt: „Ich habe Mir diesen Körper geliehen und deshalb kann Ich sprechen.“ Ihr solltet ebenso denken: „Ich bin eine Seele und höre durch den Körper zu.“ Verinnerlicht dieses Wissen sehr gut, so wie es der Vater verinnerlicht hat. Das Wissen wird im Intellekt der Seele aufgenommen. Ihr solltet solch ein Dharna wie der Vater haben. Den Baum und den Samen zu erklären, ist sehr leicht. Ein Gärtner weiß darüber Bescheid, wie groß ein Baum bei der Pflanzung dieses oder jenes Samens wird. Baba erklärt, dass es darum geht, dieses Wissen zu verinnerlichen. So wie dies alles in meinem Intellekt ist, so sollte es auch in eurem bleiben. Das wird nur passieren, wenn ihr tief über den Ozean des Wissens nachdenkt. Dafür sind die frühen Morgenstunden eine sehr gute Zeit. Zu der Zeit habt ihr nichts anderes zu tun. Die Menschen machen auch frühmorgens ihre Anbetung. Sie gehen hierhin oder dorthin oder sitzen irgendwo und rezitieren einen Namen; oder sie singen Lieder und machen viel Tamtam. Manche sagen in Gedanken einfach nur 'Rama, Rama'. Das ist der klanglose Gesang der Anbetung. Manche drehen auch einen Rosenkranz. Ihr braucht nicht 'Shiva, Shiva' zu sagen. Die Dinge, die die Menschen auf dem Weg der Anbetung tun, sollten im Wissen nicht gemacht werden. Viele haben die Gewohnheit, 'Shiva, Shiva' zu rezitieren. Ihr braucht nicht 'Shiva, Shiva' zu sagen, weder physisch noch subtil. Ihr Kinder versteht, dass unser Vater gekommen ist. Er kommt ganz bestimmt in den Körper von jemandem, denn Er hat keinen eigenen. Er ist jenseits von Wiedergeburt. Wiedergeburt findet in dieser Welt der Menschen statt. Lakshmi und Narayan sind die beiden Formen Vishnus. Die Menschen sagen: „Dev, Dev, Mahadev“ (Gottheit, Gottheit, große Gottheit). Brahma und Vishnu haben eine Verbindung zueinander, wohingegen Shankar keinerlei Verbindungen hat. Darum wird ihm eine größere Bedeutung beigemessen. Er wird nicht wiedergeboren. Er hat einen subtilen Körper. Shiva Baba hat noch nicht einmal einen subtilen Körper, und darum ist Er der Allerhöchste. Er ist der Unbegrenzte Vater. Ihr Kinder versteht, dass ihr eine unbegrenzte Erbschaft des Glücks vom Unbegrenzten Vater erhaltet. Befolgt voll und ganz den Rat des Vaters. Diejenigen, die in Erinnerung sind und auch andere dazu inspirieren, sich zu erinnern, werden Babas Helfer. Erinnert euch an den Vater und an das Erbe. Baba erklärt euch Kindern immer wieder, dass eure 84 Leben jetzt fast abgschlossen sind und dass nur noch sehr wenig Zeit übrig bleibt. Wenn es bei einem Theaterstück nur noch eine halbe Stunde dauert, wissen die Schauspieler, dass sie gleich nach Hause gehen werden. Sie haben immer die Uhr im Auge. Eure Uhr ist groß und unbegrenzt. Euch wurde erklärt, dass ihr jetzt nach Hause zurückkehren werdet. Indem ihr euch an den Vater erinnert, lösen sich eure Verfehlungen auf. In keiner anderen Schrift wird solch ein einfacher Yoga erwähnt. Sie machen so viel Hatha-Yoga und strengen sich sehr an. Euch Müttern ist das nicht möglich. Hier braucht ihr nicht in speziellen Stellungen zu sitzen wie die Hatha-Yogis. Ja, ihr solltet schon diszipliniert sein in den Versammlungen. Euer Yoga ist Raja-Yoga. Sitzt in einer halben Lotos-Position. Indem ihr auf solch königliche Weise im Yoga sitzt, wird Begeisterung aufkommen. Beim Hatha-Yoga verschränken sie ihre Beine ineinander. Baba gibt euch nicht so etwas Schwieriges zu tun. Es gibt jedoch einen feinen Unterschied darin, auf gewöhnliche Weise oder im Yoga zu sitzen. Ihr studiert Raja-Yoga, und daher solltet ihr in solch einer Weise sitzen, dass die Menschen erkennen, dass dies Raja-Yoga ist. Das sind eure königlichen Manieren. Ihr werdet vom Unbegrenzten Vater zu Königen der Könige gemacht. An solch einen Vater solltet ihr euch wieder und wieder erinnern. Im Goldenen Zeitalter erinnert ihr euch nicht an den Vater, da denkt ihr nur an euch selbst. Im Eisernen Zeitalter kennen die Seelen weder den Vater noch sich selbst. Sie rufen einfach nur nach Ihm. Ihr habt jetzt den Vater sehr genau kennengelernt. Niemand sonst versteht, dass der Vater ein Punkt ist. Man sagt, dass Er sehr subtil sei; und dennoch heißt es, Er sei strahlender als tausend Sonnen. Das passt nicht zusammen. Da man sagt, Er sei jenseits von Name und Form, wie kann Er dann strahlender als tausend Sonnen sein? Früher habt ihr auch so gedacht.

Der Vater sagt: Dies konnte erst zu einem späteren Zeitpunkt im Drama erklärt werden. Erst müssen die subtilsten und tiefsten Aspekte verstanden und dann anderen erklärt werden. Denkt nicht: „Warum wurde uns früher gesagt, Gott sei strahlender als tausend Sonnen, und jetzt wird uns gesagt, Er sei nur ein Punkt?“ Wenn z. B. jemand für den ICS studiert (Verwaltungselite im Dienst der indischen Regierung während der Kolonialherrschaft in Britisch-Indien), dann wird er über den ICS sprechen. Wie könnte er vorher schon darüber berichten? Lasst euch also nicht irritieren. Dem Drama gemäß wird Baba immer dann erklären, wenn Er erklären muss. Baba wird weiterhin lehren, denn der Einfluss des Vaters muss sich ausdehnen. So wie ihr eine Seele seid, so ist auch Er eine Seele. Er wohnt im Höchsten Wohnort und wird 'Höchste Seele' genannt. Wenn Er hierherkommt, gibt Er Wissen. Der Vater sagt: Wenn die Welt unrein wird, dann komme Ich, um sie zu reinigen. Sie rufen: „O Reiniger, O Entferner des Leids, Spender des Glücks, komm'!“ Er kommt im Übergangszeitalter. Wenn die Nacht vorüber ist, dann beginnt der Tag, und das wird das Ende der alten Welt sein. Am Ende werdet ihr euren Karmateetzustand erreichen. Lebt zuhause, ihr braucht nicht fortzugehen. Bleibt so rein wie eine Lotosblume, während ihr mit anderen Menschen in Kontakt kommt, um euren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Gottheiten waren vollkommen rein; aber wann und wie sind sie so geworden? Mit Sicherheit müssen sie sich sehr bemüht haben, um diese 'Belohnung' zu erhalten. Diese Rückgabe wurde durch ihre Bemühungen erschaffen. So wie die Handlungen sind, so wird die Rückgabe sein; das geschieht auch weiterhin. Ihr habt jetzt den Vater gefunden, den, der euch lehrt, wie man handeln sollte. Erinnert euch sehr gut an Ihn. Ihr seid adoptierte Kinder. Unter den Marwadis (ein Stamm in Indien) gibt es sehr viele Adoptionen. Ihr seid auch adoptiert worden; ihr seid nicht durch einen Mutterleib geboren. Wenn jemand adoptiert wird, dann erinnert er sich an seine beiden Väter. Bis ans Ende seines Lebens erinnert er sich daran, wessen leibliches Kind er ist, und auch an Vater, der ihn adoptiert hat. Ihr wisst auch, zu wem ihr gehört und wessen Kind ihr jetzt geworden seid. Ihr wisst, dass ihr vom Höchsten Vater, der Höchsten Seele, adoptiert wurdet. Er ist der Schöpfer des Himmels. Wie lange wird Seine Schöpfung bestehen? Einen halben Kreislauf lang. Ravan ist der Schöpfer der Hölle, und sein Königreich existiert auch für einen halben Kreislauf. Von satopradhan wird es tamopradhan. Das muss man auch verstehen. Wenn ihr irgendetwas nicht versteht, dann könnt ihr fragen. Wenn es eine Sonnen- oder eine Mondfinsternis gibt, dann sagt man: „Gebt eine Spende und die Finsternis hört auf!“ Die Sonne und der Mond sind Denkmäler des Vaters und der Mutter. Hier erfahren sowohl Männer als auch Frauen eine Verfinsterung. Daher sagt man: „Spendet die fünf Laster.“ Es gibt ein- oder zweimal im Jahr eine Finsternis. Hier gibt es sie in jedem Kreislauf. Der Vater kommt nur einmal, um die Spende der Laster zu empfangen. Die Menschen sind total hässlich geworden. Dies ist das Eiserne Zeitalter. Wenn reinem Gold eine Legierung beigemischt wird, dann wird es trüb. Es gibt das neue und das alte Zuhause. Es ist ein Unterschied zwischen einem neugeborenen Baby und einem alten Menschen. Ein kleines Kind ist sehr süß und lieblich. Jeder küsst das Baby und nimmt es auf seinen Schoß. Wenn der Körper alt und krank ist, dann sagen sie: "Es ist besser, ihn aufzugeben; warum sollte ich noch mehr Schmerz ertragen?" Die Seele verlässt den Körper und nimmt einen anderen. Hier erlaubt ihr den Kranken nicht zu sterben, denn je mehr sie zuhören, umso besser ist es für sie. Veranlasst sie, sich weiterhin an Shiv Baba und das Erbe zu erinnern. Die Menschen vergessen alles, wenn sie krank sind und viel Schmerz erleiden. Jedoch erscheint derjenige, zu dem sie Vertrauen haben, in dieser Zeit vor ihnen. Euer Versprechen lautet: „Mein ist der eine Shiv Baba und niemand sonst.“ Warum also erinnert ihr euch dann an jemand anderen? Der Vater sagt: Erinnert euch an niemanden, außer an Mich. Man sagt: „Wer sich am Ende an seine Frau erinnert, wird dementsprechend seine Bestimmung erhalten.“ Obgleich sie den gesamten Vers aufsagen, verstehen sie doch nicht seine Bedeutung. All die Dinge, an die sie auf dem Anbetungsweg denken, beziehen sich auf das Übergangszeitalter. Erinnert euch jetzt einfach an den Vater und an das Erbe. Der Status von Shri Narayan ist eure Rückgabe, und daher sollte die volle Bedeutung davon in eurem Kopf sein. Viele Menschen erinnern sich an sie, ohne ihre Bedeutung zu verstehen. Am Ende werdet ihr euch an den erinnern, für den ihr am meisten Liebe habt. Seid sehr aufmerksam und erinnert euch nur an den einen Vater. Baba sagt: Manmanabhav! Ihr Kinder sagt: „Baba, wir treffen Dich in jedem Kreislauf. Wir kommen nach Madhuban, um dieses Wissen von Dir zu erhalten.“ Dies ist das Mantra, das den Geist diszipliniert. Der Satguru gibt euch solch ein Mantra, dass ihr unsterblich werdet. Es ist das Mantra, um Maya zu besiegen. Deswegen sagen sie, dass Tulsidas etwas Sandelholz gerieben habe und Gott dann erschienen sei und ihm den Tilak der Souveränität gegeben habe. Das bezieht sich auf diese Zeit und wird später erinnert.

Ihr Kinder erhaltet den unbegrenzten Tilak der Souveränität, indem ihr euch an den Vater und die Erbschaft erinnert. Wenn ihr den Körper in Erinnerung an den Vater und an das Königreich verlasst, dann erhaltet ihr den Tilak der Souveränität. Es ist nicht so, dass nur einer ihn erhalten wird. Es gibt den Rosenkranz der 108 und auch den der 16.108. Erinnert euch nun akkurat an Baba. Baba wird sehr gepriesen. Man sagt: „Deine Mittel und Wege sind einzigartig. Nur du kennst sie, und das ist richtig so.“ Er ist der Eine, der Befreiung gewährt und wissend ist. Früher habt ihr das ohne einen Sinngehalt gesungen; es war ohne Bedeutung. Es gab keinerlei Errungenschaften. Indem die Menschen Spenden gegeben und Werke der Liebe usw. vollbracht haben, sind sie weiter gefallen, ohne irgendetwas zu erlangen. Durch das Befolgen gottloser Anweisungen ist alles bedeutungslos geworden. Dieser hier hat früher Narayan angebetet; und von einem Anbeter ist er jetzt ganz konkret anbetungswürdig geworden. Ihr Kinder versteht jetzt, dass Shiv Baba uns lehrt. Erinnert euch ganz fest daran, sonst werden sich eure Verfehlungen nicht auflösen. Dieser Schmelzofen des Yogas ist höchst wertvoll. Ihr erhaltet auch Befreiung. Manche sagen, dass sie Frieden im Geist haben wollen. Fragt sie: „Sagt uns erst einmal, wer euch friedlos gemacht hat! Einst seid ihr friedvoll gewesen. Jetzt seid ihr friedlos geworden, und daher bittet ihr um Frieden. Die ganze Welt braucht Frieden. Nichts wird dadurch erreicht, dass nur ein einziger Mensch Frieden erhält. Die gesamte Welt wird nicht dadurch friedvoll, dass nur ein Mensch Frieden erhält. Wer also hat euch friedlos gemacht?“ Sie werden dann verwirrt. Erklärt ihnen, dass es das Land des Friedens gibt, das Land des Glücks und dieses Land des Leids. Es gibt nur wenige Menschen im Land des Glücks. Zu der Zeit sind alle anderen Seelen im Land des Friedens. Dort werdet ihr Frieden erhalten. Hier könnt ihr ihn nicht erhalten. Hier ist das Land des Leids, und zur Zeit des Leids herrscht Friedlosigkeit. Das kann man jedem sehr leicht erklären. Es gibt nur den einen Vater, der euch die Erbschaft des Friedens und des Glücks gibt. Im Goldenen Zeitalter gibt es beides, Frieden und Glück. Hier möchte die Seele, dass der Geist friedvoll wird, aber dafür müsst ihr nach Hause in euren höchsten Wohnort gehen. Jedoch kann keine unreine Seele dort hingehen, und deshalb erklärt der Vater: Erinnert euch an Mich, dann wird euch euer letzter Gedanke zu eurer Bestimmung führen. Denkt an den Vater und an das Erbe. Maya aber ist so, dass sie euch nicht erlaubt, rein zu werden. Seht nur, wie Unschuldige angegriffen werden! Manche können nicht ohne Gift bleiben. Baba erhält viele Arten von Nachrichten. Die größte Gewalt ist die Lust, der Feind. Der Vater sagt: Kinder, entsagt dem Gift! Macht euer Gesicht nicht hässlich. Sie sagen: „Ja, wir versuchen es!“ Dies ist das Gift, das von Anfang bis Ende Leid verursacht. Wenn es jedoch nicht in ihrem Schicksal liegt, dann hören sie nicht zu. Wenn der Vater hier einer Seele sagt, sie solle sich von heute an nicht mehr dem Laster hingeben, dann senkt diese einfach den Blick. Lust ist der größte Feind; es ist nichts Gutes. Dies ist die lasterhafte Welt. Jeder ist unrein. Im Goldenen Zeitalter sind alle vollkommen lasterfei. Achcha. Den lieblichsten, geliebten, lange verlorenen und jetzt wiedergefundenen Kindern Liebe, Grüße und Guten Morgen von der Mutter, dem Vater, BapDada. Der Spirituelle Vater sagt Namaste zu den spirituellen Kindern.

Essenz für die Verinnerlichung:

1. Es ist nur noch sehr wenig Zeit übrig. Werdet daher vollständig zu Helfern des Vaters. Erinnert euch an den Vater und an die Erbschaft und inspiriert andere dazu, dies auch zu tun.

2. Im letzten Augenblick sollte nur der Vater erinnert werden. Lasst daher Liebe für den Einen Vater in eurem Herzen sein. Denkt an niemand anderen als an den Vater. Seid in diesem Aspekt sehr achtsam.

Segen:         Mögt ihr ebenbürtig und nahe sein und durch spirituelle Übung alles (Extra-)Gewicht (Lasten) beenden.
Spirituelle Übung heißt, in einem Moment unkörperlich zu sein und im nächsten ein avyakter Engel, dann wieder ein Karma-Yogi in der körperlichen Welt und im nächsten Moment ein Weltdiener. Macht täglich diese Übung, dann wird die Last des Nutzlosen enden. Wenn die Last endet, werdet ihr doppelt-leicht, so wie euer Geliebter, und dann wird das Paar gut aussehen. Wenn der Geliebte leicht ist und die Geliebte schwer, dann sieht das Paar nicht stimmig aus. Der spirituelle Geliebte sagt seinen Geliebten: Seid mir gleich, seid nahe.
Slogan:        Durch das Bouquet eures Lebens den Duft der Göttlichkeit zu verbreiten, das bedeutet, eine Verkörperung aller Tugenden zu sein. 

*** O M S H A N T I ***

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